„Ich bevorzuge das Unvollkommene. In meiner Welt gibt es nichts Schönes an Perfektion. Nur das Unvollkommene kann schön sein. Deshalb habe ich den Renovierungsprozess gestoppt, bevor die Wände vollständig gekalkt wurden. Die Wände haben viel Struktur, und das Lichtspiel, das sie erzeugen, ist meiner Meinung nach unglaublich schön. Ich arbeite generell sehr gerne mit Licht. Licht ist meine größte Inspiration. So schön etwas auch sein mag – ohne das richtige Licht bedeutet es nichts.“
„Für mich sollte ein Zuhause Kreativität fördern. Ich muss mich entspannen und alles benutzen können, ohne Angst zu haben, dass etwas kaputtgeht. Ich mag Gebrauchsspuren, weil sie Geschichten erzählen. Sie verleihen Charakter und sagen etwas über die Menschen aus, die hier leben. Möbel sollen benutzt werden, und meine Kinder dürfen darauf spielen. Natürlich sollen sie achtsam sein, aber es ist mir wichtig, dass wir hier leben können, ohne uns um materielle Dinge zu sorgen.“
„Mein Zuhause spiegelt wider, wer ich als Fotograf und als Mensch bin. Ich arbeite sehr gerne von zu Hause aus und nutze es als visuelle Inspirationsquelle. Mein Stil ist minimalistisch, und ich lebe einfach. Ich nehme meine Umgebung sehr intensiv wahr und werde schnell überreizt, wenn zu viele Dinge um mich herum sind. Ich liebe es, für das Apartamento Magazine Wohnungen voller Schichten und Objekte zu fotografieren, aber selbst kann ich so nicht leben. Persönlich brauche ich eine ruhige Umgebung ohne zu viele Dinge. Zum Beispiel schaue ich nie fern, sondern verbringe meine Zeit mit Arbeiten, Nachdenken, Lesen oder einfach Sein. Ich möchte, dass mein Zuhause mich inspiriert und widerspiegelt, was in meinem Kopf vorgeht.“